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Andreas Gehlmann
Für Sie im Landtag von Sachsen-Anhalt!

Willkommen auf meiner Webseite!

Andreas Gehlmann

Politik hat für mich einen tiefen Inhalt, denn es geht um unsere Republik, unser Land, unsere Gemeinden. Als Riestedter weiß ich, was es heißt, mit meinem Dorf, meiner Heimat verbunden zu sein. Ich weiß den Einsatz für Zusammenhalt, Teilhabe, Demokratie und Vielfalt zu schätzen, sie ist ein unbezahlbarer Gewinn für unsere Gemeinde. Seit Jahren stagniert aber das Gemeinwesen, Kommunalreform, Landespolitik und Bundespolitik haben das ihrige dazu beigetragen. 

 Es ist nicht nur die Flüchtlingswelle 2015, die Deutschland in eine Krise getrieben hat,

  • es ist die kommunale Fehlentwicklung, die eine Selbstverwaltung der Gemeinden nicht mehr möglich macht,
  • es ist die Landespolitik, die Kommunen und Gemeinden unzureichend finanziell ausstattet,
  • es ist die Bundespolitik, die konzeptlos die Flüchtlingskrise zu bewältigen versucht.

Deshalb bin ich 2013 in die AfD eingetreten, weil ich diese Entwicklung sehe und politische Verantwortung übernehmen möchte. Unsere Zeit braucht aktives Engagement und deshalb lade ich Sie zu einem Dialog ein. Scheuen Sie nicht, mich in meinem Wahlkreisbüro in Sangerhausen zu besuchen. Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Andreas Gehlmann, MdL, Sprecher Energiepolitik


Ich wünsche eine besinnliche Weihnachtszeit!

09.12.2018

Liebe Mitglieder, Förderer, Sympathisanten und Facebook-Freunde, ich wünsche Ihnen besinnliche Weihnachtstage und einen glücklichen 2. Advent. Ihr Andreas Gehlmann   mehr




Kein Wahlkampf mit Hamster und Industriepark

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30.11.2018

Diskussionen über die Perspektive des IPM werden seit Jahren geführt. Anfang Dezember soll die nächste Runde stattfinden, diesmal zwischen dem Finanzminister, dem Wirtschaftsministerium, der Landrätin, dem...   mehr




Industriepark Mitteldeutschland ist eine Fehlinvestition

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23.11.2018

Das Projekt Industriepark Südharz - heutige Bezeichnung Industriepark Mitteldeutschland (IPM) - entstand 2008. Ein Jahrzehnt später muss die Frage berechtigt sein, wo das Sangerhäuser Vorhaben heute...   mehr




Wortbruch des Oberbürgermeister Sangerhausen

12.11.2018

Kommunalreport. Thema vor Ort. +++Wahlversprechen und Wirklichkeit: Wortbruch des Oberbürgermeister Sven Strauß+++ Die Halbwertszeit kennen wir aus der Physik, angewendet auf die Politik beschreibt es die...   mehr




 


Kommunalreport Teil 1

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20.10.2018

+++Unzureichende Finanzausstattung der Gemeinden+++ Einerseits haben Länder und Bund eine gesetzgebende Pflicht für eine ausreichende Finanzausstattung der unterstellten Gemeinden, geregelt im Art. 28 Abs. 2...   mehr




CDU-Kreisvorsitzender "Wir müssen uns mehr um die Dörfer und Regionen konzentrieren"

03.10.2018

Der Satz hat Empathie, ist Programm und Eingeständnis zugleich. Ausgesprochen vom neu gewählten CDU-Kreisvorsitzenden Torsten Schweiger. Für Bürger aus dem ländlichen Bereich klingt er eher wie eine Androhung,...   mehr




 

Rosenstadt Sangerhausen GmbH braucht Neuausrichtung.

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02.09.2018

Die Vermarktung des Europa-Rosariums zeigt seit einem Jahrzehnt erhebliche Defizite auf. Mit der heutigen Positionierung ist das Produkt Rosen/Rosenschau nicht mehr wachstumsfähig. Rückläufige Besucherzahlen...   mehr




Moloch Rosenstadt Sangerhausen GmbH


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29.10.2018

+++Arzt am Krankenbett der Rosenstadt Sangerhausen GmbH+++

Ein kranker, aber nach wie vor Geld fressender Moloch meldet sich wieder zu Wort, die Rosenstadt Sangerhausen GmbH. Das Thema Überfinanzierung hat Sangerhausen und seine Ortsteile in den letzten 10 Jahren mehrfach beschäftigt. Aussichten auf Besserung ist nicht zu erwarten.
180.000 € braucht die Rosenstadt Sangerhausen GmbH 2018 zusätzlich, um finanziell über die Runden zu kommen. Die Mitteilung stand lapidar in der Mitteldeutschen Zeitung (1) und hätte eine viel größere Beachtung erhalten sollen, als ein kurzer Einspalter mit 1.000 Zeichen.

+++Rückblick über die Subventionen+++
Bleiben wir bei den Fakten, die Rosenstadt Sangerhausen GmbH hat bis 2014 der Stadt Sangerhausen eine Nettoschuld von 18 Mio € eingefahren (2). Trotz folgenden Subventionen von 1.354.800 € (2011), 798.000 € (2012) vom Landkreis und der Stadt Sangerhausen erholte sich die Rosen GmbH nicht, das defizitäre Geschäftsmodell fraßen GmbH und Stadt bereits damals auf. Der Landkreis griff erneut unter die Arme und spendete – nicht zurückzahlbar – 2012, 2013 und 2014 je 500.000 € (3). Die Stadt zog ihresgleichen nach und butterte pro Jahr je 200.000 € dazu. 2015 verpflichtete sich der Landkreis in einem Fördervertrag die Subvention jährlich mit 500.000 € fortzuführen und zwar bis einschließlich 2018, wenn die Stadt Sangerhausen bei der Subventionssumme von 200.000 € bleiben würde. Die zog wiederholt nach und verpflichtete sich bis 2024 zu weiteren Subventionierung von 200.000 € jährlich.

+++Trotz schwerer Subventionen geht die Besucherzahl zurück+++
Ergebnis dieser Subventionspolitik waren 115.000 Besucher (2013), der Höhepunkt in den 2010er Jahren. Doch die gingen jährlich bis auf 97.000 (2015) zurück. (4) Über die aktuellen Besucherzahlen kann bestenfalls spekuliert werden, öffentlich hält sich die Stadtverwaltung zurück. Rückläufige Besucherzahlen waren aber schon ein Grund dafür, dass der ehemalige Geschäftsführer 2018 seinen Posten verlor. Nach AfD-Einschätzung sind es mit Ende der Saison 2018 bei unter 90.000. Die zusätzlich geforderten 180.000 € sind mit fehlenden Besucherzahlen im diesjährigen Spitzensommer begründet. Wer diesem Argument folgt, verfällt einem Trugschluss, denn selbst 10.000 zusätzliche Besucher mit dem Eintrittspreis von 12,50 € würden Einnahmen von 125.000 € bringen, aber die zusätzliche Subventionsspritze von 180.000 € nicht decken.

+++Der Geschäftsführer musste gehen, die Probleme sind geblieben+++
Der neue Stadtoberhaupt steht vor der Entscheidung, ob ein Wechsel des Geschäftsführers reichen sollte oder ob das Geschäftsmodell neu zu überdenken und aufzubauen ist. Kann die Stadtverwaltung auch mit kleineren Brötchen leben oder muss das Geschäftsmodell der Rosenstadt Sangerhausen GmbH mit dem angegliederten Europa-Rosarium, dem Bergbaumuseuum in Wettelrode, den Kulturbetrieb der Stadt und die Touristik-Information der Stadt weitergeführt werden? Auch steht die Frage, ob das Defizit der wissenschaftlichen und touristisch öffentlichen Einrichtung Rosenstadt Sangerhausen GmbH aus eigenen kommunalen Haushaltsmitteln oder aus Fremdmitteln des Landes bzw. Bunde zu finanzieren sind.

Die AfD sieht in der Rosenstadt Sangerhausen GmbH das Einzelbeispiel einer seit Jahren anhaltenden politisch motivierten Subventionspolitik. Diese Spiralbewegung können die Stadträte und Kreistagsmitglieder nur anhalten, wenn es gelingt, die Stadtverwaltung und Landkreisverwaltung zu einer kostendeckenden Finanzpolitik zu bewegen.

1) vgl. Mitteldeutsche Zeitung vom 22.10.2018
2) vgl. Fördervereinbarung Landkreis MSH mit der Stadt Sangerhausen, Stand 15.10.2014, S. 3
3) vgl. ebenda, S. 6
4) vgl. Mitteldeutsche Zeitung vom 01.11.2016

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